Honigdiebe

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Firma: Honigdiebe

  Gründungstag: 01.06.2011

  Projektleiter: Frau Kavelmann, Herr Harder

  Treff: zweimal im Monat (Donnerstag von 13.30 - 15.00 Uhr)

  Tätigkeiten:

  - eigene Bienenvölker halten

  - Honig produzieren und verkaufen

  -
Bienenwachskerzen herstellen

  - Bienenhäuser auf der Fischerinsel (Betreuung und Beobachtung)

  - Vorbereitung des Weihnachtsmarktes

  - handwerkliche Geschicklichkeit beim Zusammenbau von Wabenhaltern

  - eigenständiges Leiten einer Firma erlernen
 

        

 

Schuljahr 2014/2015

Die Schülerfirma formierte sich komplett neu.

Mitglieder: Paul Dikow, Lena Schülke, Lara Glawe, Linda Spiegelberg, Leon Spiegelberg, Leon Häberer,   
                  Melanie Günther, Max Behling, Kay-Eric Tiemann, Marvin Korthaase, Jonas Beich, Toni Ehlert, Nick Rücker,
                  Malte Toboldt, Evelyn Gundlach, Maja Gundlach


- Honigdiebe 2015

Fotos: K. Kavelmann

- Zusammensetzung der Schülerfirma


06.05.2015:
9. Landesmesse der Schülerfirmen in Rostock

Insgesamt waren 57 Schülerfirmen auf der Messe angetreten. Die 7 Mitglieder der "Honigdiebe" waren mächtig aufgeregt, denn es war ihr erster großer Auftritt mit der Schülerfirma. Voller Einsatz machten sie sich an die Gestaltung ihres eigenen Messestandes. Die Besucher waren vom Stand sehr fasziniert, denn in einem Schaukasten waren lebende Bienen und es gab vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Alle Schüler konnten fachkundige Informationen an die Jury und die Besucher weitergeben. Zum Probieren wurden Honig und Bonbons angeboten. Jonas, Kay und Max standen auf der Bühne und haben unsere Schülerfirma vorgestellt. Bei der Siegerehrung waren alle Honigdiebe sehr gespannt, ob es eine Prämie für sie gab. Leider wurden sie enttäuscht, aber auch das Dabeisein war eine tolle Erfahrung gewesen. Es war ein für alle ein langer und auch anstrengender Tag. Nun ist aber wieder mehr Zeit für die Bienen, denn bald wird der erste Honig geschleudert.


- Einrichten des Messestandes

 

- Aufhängen von Schautafeln

 

 

 

- Infotafeln

- Bienenwaben

 

- interessierte Besucher

- Antworten auf Fragen geben

 

 

 

- Herr Harder

- Präsentation auf der Bühne

 

- Die Jury am Stand

 

Informationen und Fotos: K. Kavelmann


27.11.2014:
Honigdiebe auf dem Adventsmarkt

Auch in diesem Schuljahr war unsere Schülerfirma mit einem Stand auf dem Adventsmarkt vertreten.

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Karge Ausbeute: Bienen lassen Imker dieses Jahr im Stich

(Von Kirsten Gehrke/ Nordkurier, Demminer Zeitung/ 11.07.2013)

Kurze Rapsblüte, das Frühjahr nass und kalt - kein Wetter für die Bienen. Für Imker ist die Ernte schlecht.

Demmin.„Wir hoffen auf die späte Linde.“ Dieter Harder wünscht sich, dass das warme Wetter noch mindestens 14 Tage bleibt. Dann fliegen seine Bienen. Doch der Vorsitzende des Imkervereins Demmin weiß schon jetzt, in diesem Jahr gibt es sehr wenig Honig. Die Rapsblüte war sehr kurz, bei der frühen Linde hat es geregnet. „Und dieses Jahr gibt es kaum Kornblumen.“ Erst zweimal konnte er Honig schleudern, ein bisschen Raps und Robinie. Im Süden Deutschland hat es seine Imkerkollegen noch härter getroffen. Wegen des Hochwassers sei die Tracht ganz ausgefallen, die Bienen teils „abgesoffen“. „Das wirkt sich auf den Markt aus“, meint der Wotenicker. Heimischer Honig werde rar diese Saison.
Schlecht sieht es auch bei Holger Wichmann aus Rustow aus. „Mal sehen, was die Linde noch einbringt“, sagt der Imker, der über 30 Bienenvölker hat. Auch er hofft auf Wärme. „Wenn es kalt ist, fliegen die Bienen nicht.“ Die Imkerei sei wetterabhängig. Viele Faktoren würden eine Rolle spielen. „Bis zur Linde müssen die Völker stark sein“, erklärt Wichmann. Das heißt, „die Kiste muss stramm voll sein, das funktioniert nicht immer“. Doch kurze Blüte und kühles Wetter sind nicht allein Schuld, dass die süße Leckerei fürs Frühstücksbrötchen fehlt. Viele Bienenvölker haben nicht den Winter überlebt. Tom Jacht aus Strehlow hatte einen Totalverlust. „Zehn Völker waren futsch“, sagt der 17-Jährige. Einem Imker in seiner Nähe ging es ähnlich. Andere mussten die Hälfte Verlust verschmerzen. Es gibt aber auch einige, wo alle Völker den langen Winter überstanden. Etwa 30 Prozent hoch waren die Verluste im Verein. 35 Imker sind hier organisiert.
Tom Jacht hat von vorn angefangen. Dieter Harder gab ihm drei Ableger. Inzwischen verjüngt sich langsam die Zunft. „Wir konnten jetzt jedes Jahr Neue aufnehmen“, sagt Harder. „Wir lassen die jungen Leute nicht allein, helfen bei den ersten Schritten.“ Evelyn Gundlach (12) aus Pensin von der Schülerfirma „Honigdiebe“ der Demminer Pestalozzischule will auch bald eigene Bienen haben. „Ich habe von der Not der Bienen gehört, da wollte ich mitmachen“, erklärt sie. Seit Februar ist sie bei den „Honigdieben“ dabei. Ihr Vater unterstütze sie bei ihrem neuen Hobby. Später möchte Evelyn mal in die Öko-Landwirtschaft. Benito Ehrenberg (13) aus Zachariae hat dieses Jahr ein Volk zu Hause stehen. „Ich wollt das einfach mal selbst probieren“, erzählt er. „Ich hab schon mal entdeckelt, es schmeckt schon.“ Benito liebt Honig.

Evelyn Gundlach (links) und Benito Ehrenberg von der Schülerfirma "Honigdiebe" können in diesem Jahr nur wenig Honig anbieten. Denn die Ernte ist schlecht.

 

FOTO: Kirsten Gehrke

 

 

 

Demminer Honigdiebe begeistern in Berlin (Bericht aus dem Nordkurier/Demminer Zeitung, 27.02.2013, Robert Kiesel)

Mehr als 140 Schülerfirmen gibt es im Land. In der Bundeshauptstadt treffen sich einige von ihnen mit der internationalen Konkurrenz. Mit dabei sind auch drei Schüler aus Demmin.

BERLIN/DEMMIN. Aus Bützow, Wittenburg, Demmin, Malchow und Greifswald haben junge Unternehmer die Geschäftsreise zur 6. Internationalen Schülerfirmenmesse im Freizeit und Erholungszentrum (FEZ) in der Berliner Wuhlheide auf sich genommen. Die Palette ihrer Dienstleistungen reicht von Mode, Design und Partyplanung über die kreative Zubereitung von Vitamindrinks bis hin zur Gewinnung von Honig. Und die „Honigdiebe“, wie sich die Demminer Vertreter nennen, dürften mit dem Gewusel um sich herum wohl am besten zurechtkommen.
Denn: Ohne brummende Bienen kein Honig, ohne Honig keinen Gewinn. So einfach ist das. Für einige Besucher ihres Standes aber eben doch neu. Denn ob man es glaubt oder nicht, dass der Honig von den Bienen kommt, wissen längst nicht alle ihrer Altersgenossen. „Deshalb sind wir ja hier“, sagt Benito Ehrenberg, einer der drei angereisten „Honigdiebe“. „Uns geht es in erster Linie darum, die Information an den Mann zu bringen, die Leute müssen nichts kaufen“, erklärt er weiter. Denn, und auch das mag vielen neu sein: Der Beruf des Imkers ist bedroht. Immer weniger junge Menschen lassen sich dafür begeistern. Dabei lässt sich bares Geld verdienen mit dem süßen Blütennektar.Über konkrete Summen schweigen sich die „Honigdiebe“ aber aus. „Nur so viel, wir schreiben schwarze Zahlen“, sagt Alexander Kell geschäftsmännisch. Mit dabei sind auf der Messe auch Mitbewerber, nämlich Schüler aus Nordirland, Schweden und den Niederlanden. Sich mit denen zu vernetzen, ist Sinn und Zweck der Schülerfirmenmesse. In Mecklenburg-Vorpommern klappt das schon ganz gut. Peter Grotjan, Bildungsberater aus MV, erklärt: „Kooperation ist alles, im besten Falle unterstützen sich die Schülerfirmen gegenseitig.“
Über 140 Schülerfirmen gibt es in MV, die Bandbreite ihrer Produkte ist nicht überschaubar. Jeder hat seine Nische, so profitieren alle voneinander. Den Beweis dafür muss Benito Ehrenberg nicht lange suchen. Ein Blick auf sein T-Shirt genügt. Da prangt das Logo der „Honigdiebe“. Entworfen und gedruckt wurde es von der Firma DigiFlash.
Für die „Honigdiebe“ machte die einen Freundschaftspreis. Ihr Geschäftsführer ist ein Klassennachbar.


Die Honigdiebe aus Demmin: Alexander Kell, Gunnar Kellmann, Benito Ehrenberg (von links nach rechts) FOTO: ROBERT KIESEL

 

"Honigdiebe" holen Sieg (Bericht aus dem Nordkurier/Demminer Zeitung, G. Herzberg)

Die Demminer Schülerfirma „Honigdiebe“ der Pestalozzischule kann sich freuen. Sie wurden Sieger der Kategorie „Kreatives Handwerk“ auf der 8. Schülerfirmenmesse in Rostock. Die Konkurrenz war groß: 80 Schülerfirmen haben sich vor Ort präsentiert. 500 Schüler, Lehrer und Betreuer und mehr als 1000 weitere Besucher waren in Rostock dabei. Preise in den Kategorien Handwerk, Produktion, Dienstleistungen sowie ein Publikumspreis wurden vergeben. Die Schülerfirmenfreundlichste Schule kommt aus Wolgast. Vertreter der IHK, des Unternehmerverbandes, des DGB, der Ingenieurkammer, der Medien, der Handwerkskammer, der OSPA, der DKJS, der Universität Rostock, der Bildungsträger und dem Wirtschafts- sowie Bildungsministerium saßen in der Jury. Die Demminer Schülerfirma kann sich über 500 Euro freuen.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!                                        Fotos: Schülerfirma DigiFlash

 

Seit dem Frühjahr 2012 ist die Schülerfirma "Die Honigdiebe" mit ihren Bienenvölkern auf der Fischerinsel zu Hause. So können sie sich einer größeren Öffentlichkeit präsentieren.

Juli 2012: Fünf Bienenvölker stehen mittlerweile auf der Fischerinsel und es ist Zeit für die Ernte. Tom Jacht und Pascal Venohr holen die Waben heraus. Unterstützt werden sie von Dieter Harder, dem Vorsitzenden des Imkervereins.
In der Schule hat die Schülerfirma mittlerweile einen Raum neben der Küche zur Verfügung. Dank der finanziellen Förderung durch den Landesverband der Imker und die Sparkasse steht hier eine Hand-Schleuder, mit der der Honig aus den Waben gewonnen werden kann. Daneben gibt es auch Werkzeug, um die Waben zu entdeckeln. Nachdem das Bienenwachs von den 60 Waben entfernt wurde, wird geschleudert.
Ca. 160 Gläser Honig hat die Schülerfirma aus diesem Sommer gewonnen. Verkauft wird der Honig im Hanseviertel. Mit dem eingenommenen Geld müssen die laufenden Kosten gedeckt werden, wie der Kauf neuer Gläser und Etiketten, Winterfutter für die Bienen und Milben-Bekämpfungsmittel.


   Tom Jacht nimmt die Waben heraus.
Fotos: Jana Otto, Nordkurier/Demminer Zeitung, 1.8.2012

 


Pascal Venohr entfernt die Verdeckelung der Waben, damit der Honig geschleudert werden kann.


   Goldgelb fließt der Honig aus der Schleuder.

 

 


   Teilnahme am Erntefest auf der Fischerinsel (22./23.09.2012)
    Foto: G. Herzberg (Nordkurier, Demminer Zeitung)





 

14.01.2012 - Die "Honigdiebe" beteiligen sich am Tag der offenen Tür:



     Fotos: Georg Wagner, Nordkurier/Demminer Zeitung, 16.1./18.1.2012
   

Wie alles begann:

Im Mai 2009 gestalte der Imker Dieter Harder aus Wotenick im Rahmen des Biologieunterrichts ein Projekt zum Erhalt der Honigbiene und dem Imkerberuf in der Region. Daraus entwickelte sich die Imker-AG.

Die AG gibt es nun in der Zusammensetzung nicht mehr. Nur Tom und Eric blieben übrig. Im vergangenen Schuljahr kamen noch Benito und Alexander dazu. Die Schüler entschlossen sich, eine Schülerfirma zu gründen. Ihre Ziele sind: das Produzieren und Verkaufen ihres eigenen Honigs. Außerdem stellen sie auch Kerzen her. Ihre Produkte verkaufen sie auf Schulfesten, aber auch auf Dorffesten. Im kommenden Frühjahr werden sie eigene Bienenhäuser auf der Fischerinsel haben. Dann wird es dort ein Schleuderfest geben.
Freuen kann sich die Schülerfirma auch bald über einen eigenen Raum in der Schule, der momentan noch umgebaut wird.
Die Schüler arbeiten eigenständig, werden aber von Herrn Harder beraten und betreut.

Neue Mitglieder werden ständig gesucht und dankbar aufgenommen!