2017

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22.05.2017: EU-Projekttag

Die Europawoche vom 5. bis 14. Mai 2017 stand unter dem Motto „60 Jahre Römische Verträge – Europa im Wandel“. Bund und Länder haben sich darauf verständigt, den EU-Projekttag am 22. Mai durchzuführen. Der Tag geht zurück auf eine Initiative der Bundeskanzlerin zu Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007. Jugendliche sollen sich an diesem Tag intensiv mit der europäischen Idee beschäftigen. Sie sollen kennenlernen, wie Europa in der Praxis funktioniert. Bereits zum elften Mal diskutierten Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland mit Politikern über Europa. An unsere Schule kam der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg und sprach über eine Stunde mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 8-10. Außerdem war der Bürgermeister der Stadt Demmin Dr. Michael Koch anwesend. Die Schüler stellten viele Fragen zum Thema Europa, doch noch mehr interessierten sie sich für Themen, die sie unmittelbar selbst beschäftigten, wie Beruf und Ausbildung, Familienpolitik, Infrastruktur und die Problematik der Flüchtlinge. Eckhardt Rehberg beantwortete alle Fragen kompetent und und verständnisvoll. Er räumte der heutigen Jugend die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt ein, wenn sie nur selbst wollen und an sich glauben. Außerdem bescheinigte Herr Rehberg unseren Schülerinnen und Schülern, dass sie sich sehr gut auf diese Gesprächsrunde vorbereitet hatten.


- Eckhardt Rehberg zu Besuch an unserer Schule (Mitte), Dr. M. Koch (links), G. Wagner vom Nordkurier (rechts)

- Er nahm Stellung zu den Fragen und Problemen unserer Schüler.

- Schüler der Klassen 8-10 (darunter der Europakurs) hatten sich vorbereitet.

 

 

- Der Europakurs stellte die angefertigten Plakate aus.

- Schüler des Europakurses

 

 

- Der Verlauf der Gesprächsrunde war sehr zufriedenstellend.



05.05.2017:
Ausstellungseröffnung im Demminer Rathaus

Am Freitag, dem 05.05., wurde die Ausstellung im Demminer Rathaus vom Bürgermeister Dr. Michael Koch eröffnet. Anwesend waren außerdem unsere Schulleiterin Frau Bretsch, die Mitglieder des Volksbundes Günther Behnke und Ernst Wellmer sowie weitere Abgeordnete der Stadt. Die Schüler hatten kleine Vorträge zu den einzelnen Projekten vorbereitet. Es wurde herausgestellt, wie wichtig es ist, dass sich die Schüler auch heute noch mit dem Thema "Flucht und Vertreibung" auseinandersetzen. Unsere Schule erhielt eine Ehrenurkunde des Volksbundes für gute und langjährige Zusammenarbeit. Ebenso wurde Frau Voß für ihre unermüdliche Arbeit vom Volksbund geehrt.


- Die Schülerinnen und Schüler aus Klasse 9a und 9b.

- Eröffnung der Ausstellung durch den Bürgermeister Dr. Michael Koch.

- Die Schüler erklären die einzelnen Projekte.

- Bilderrahmen zur Kriegsgräberstätte Golm.

- Spurensuche in Swinemünde

- HTM Peenemünde

 

 

 

- Überreichung der Urkunde an Schulleiterin Frau Bretsch.

 

 


03.05.2017: Zusammenstellen einer Ausstellung zum Projekt

Gemeinsam mit 6 Schülern aus Klasse 9a und 9b bereiteten Frau Wiese und Frau Voß eine Ausstellung über das deutsch-polnische Projekt vor. Es wurden Themen festgelegt, Fotos ausgesucht und Texte geschrieben. Anschließend wurden Bilderrahmen mit den einzelnen Projekten gestaltet.


- Die Bilderrahmen werden gestaltet.

 

- Ausstellungsstücke

 


„Geflohen, vertrieben – angekommen!? - Europa im Wandel“  - Deutsch-polnisches Projekt in der Jugendbegegnungsstätte Golm (03.04. - 07.04.2017)

Regelmäßig begeben sich Mädchen und Jungen der Demminer Pestalozzi-Schule auf Spurensuche - auf Spuren deutscher und polnischer Geschichte. Möglichst einmal im Schuljahr bietet die Schule den Jungen und Mädchen der achten und neunten Klasse die Gelegenheit, gemeinsam mit polnischen Schülern eine Projektwoche zu verbringen, an Orten, die die Geschichte maßgeblich erlebbar machen. Die diesjährige Projektfahrt stand unter dem Thema „Geflohen, vertrieben – angekommen!? - Europa im Wandel“. 30 Schüler der Pestalozzi-Schule und der Partnerschule Gymnasium Nr. 20 "Junge Europäer" aus Szczecin verbrachten 5 Tage in der Jugendbegegnungsstätte auf dem Golm. Begleitet wurden die Demminer Schüler von den Lehrerinnen J. Voß und R. Wiese.
Die Schüler führten gemeinsame Projekte durch und beschäftigten sich intensiv mit dem Thema „Flucht und Vertreibung“. Dabei erfuhren sie Wesentliches über die Bombardierung Swinemündes am 12. März 1945 durch amerikanische Flugzeuge. Ausgestattet mit einem Aufkleberbogen und einem Lageplan erkundeten die Schüler selbstständig die Kriegsgräberstätte Golm. Während des Rundgangs wurde auch die biografische Ausstellung „Gesichter des 12. März 1945“ der Kriegsgräberstätte besichtigt. Dabei lernten die Schüler unterschiedliche Personen kennen, die mit der Kriegsgräberstätte Golm und der Bombardierung der Stadt Swinemünde in Verbindung stehen.
Am Ende des Rundgangs legte jeder Schüler eine Rose zum Gedenken auf der Kriegsgräberstätte nieder.
Ein weiteres Projekt beschäftigte sich mit dem Thema „Deutsche und polnische Jugendliche im 2. Weltkrieg“. Mit Hilfe eines Filmes und anschließender Diskussion reflektierten die Schüler die eigenen Lebenswelten, hinterfragten Beeinflussungen, gesellschaftliche Zwänge und Erziehung. Die Teilnehmer wurden dazu angeregt, gemeinsam über Bedingungen und Vielfalt von Jugend in Geschichte und Gegenwart nachzudenken.
Während einer Stadtrallye gingen die Jugendlichen in gemischten Gruppen auf Spurensuche in Świnoujście. Sie entdeckten selbstständig eine polnische Stadt mit deutschen Wurzeln und wurden für das spannende Nebeneinander beider Kulturen sensibilisiert. Dabei war für die Schüler erstaunlich, was an deutschen Gebäuden und Schildern noch zu finden war.
Der Höhepunkt der Projektfahrt war sicherlich der Tagesausflug nach Peenemünde. Beim Besuch des Historisch-Technischen Museums wurde das Bestreben Nazideutschlands, mit modernster Raketentechnologie eine militärische Überlegenheit zu schaffen, für alle sichtbar. Dem Mythos der Rakete gegenüber steht die sehr reale Erfahrung der Opfer. An kaum einer anderen historischen Stätte sind Nutzen und Risiken technischen Fortschritts offensichtlicher miteinander verwoben als in Peenemünde.
Anschließend gingen die Jugendlichen auf eine spannende Entdeckungsreise durch die faszinierende Welt der physikalischen Phänomene und menschlichen Sinne in der Phänomenta.
Dieses deutsch-polnische Projekt diente dazu, dass die teilnehmenden Schüler in der Lage waren, geschichtliche Zusammenhänge zu erkennen und einzuordnen, eine klare Stellung zu Ereignissen zu beziehen und auch Gefühle zuzulassen. Sie entwickelten Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Kulturen und Traditionen und schlugen Brücken von der Vergangenheit in die Gegenwart. Darüber hinaus sollte dieses Projekt auch einen aktiven Beitrag zur Entwicklung einer demokratischen Gedenk- und Erinnerungskultur in Europa leisten.
Derartige Projekte bestärken ebenfalls die Festigung einer stabilen Schulpartnerschaft mit dem Gymnasium Nr. 20 "Junge Europäer" aus Szczecin.
Nur durch die finanzielle Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern und der Stiftung Gedenken und Frieden Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.  war es möglich, dieses interessante einwöchige Projekt durchzuführen.
Unser großer Dank gilt den Mitarbeitern der JBS Golm, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung des Projektes sehr unterstützten.


03.04. - Ankunft in Ahlbeck

- Kennenlernen.

- Integrationsspiele

 

 

- Kinga Sikora leitet den Workshop.

 

- Europa kennenlernen

- In gemischten Gruppen Länder zuordnen.

 

 

- Malen.

- Polnische Schüler malen die deutschen Jungen und Mädchen.

 

 

- Porträts der deutschen Schüler

- Nun umgekehrt.

 

- JBS Golm

 

- Gemeinsam Volleyball spielen.

- Gruppenfoto im Hafen von Kamminke.

04.04. - "Flucht und Vertreibung"

- Historische Zusammenhänge finden.

- Auf der Kriegsgräberstätte Golm.

- Rundgang in gemischten Gruppen

 

 

- Wo ist was?

 

- Gesichter des 12. März 1945.

- Beschäftigung mit Einzelschicksalen.

 

 

 

 

- Niederlegen von Rosen.

 

- Deutsch-polnisches Domino.

 

05.04. - Minisprachkurs auf polnisch.

 

- Die Wörter werden geübt.

- Fischereimuseum in Świnoujście.

- Vorbereitung auf die Stadtrallye.

 

- Die Siegergruppe der Stadtrallye.

- Das HTM Peenemünde.

 

 

 

Foto: Jette Kraft

- Vor dem Museum.

- In der Phänomenta.